Es weihnachtet…
- Anita Borer
- 22. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Aber halt, hab ich mich jetzt verrennt?
Darf ich Advent überhaupt noch sagen,
oder schlägt das den Linken auf den Magen?
Mit Wokeness und Heimatsverdruss
Reden sie manchmal grossen Stuss.
Unsere Traditionen wollen sie verkaufen,
und lieber der EU hinterherlaufen.
Bürokraten und Wortverdreher,
Zuwanderungsfreudige und EU-Versteher,
sie haben uns ganz unverhohlen,
unsere Freiheit frech gestohlen.
Wehe, wenn uns die Adventszeit verzückt,
und wehe, wer noch den Weihnachtsbaum schmückt!
Der Räbeliechtliumzug wird zum „Lichtergang“,
alles, damit sich niemand stösst daran.
Der Samichlaus – ein weisser Mann, oh weh,
das Christkind jetzt besser nonbinär?
Aus „Weihnachten“ wird „Winterzeit“,
Ach, das geht jetzt alles viel zu weit!
Bürokraten setzen uns zudem zu,
Lassen Veranstalter nicht in Ruh.
Und trüben mit ihrer Spitzfindigkeit,
unsere vorweihnachtliche Heiterkeit.
Weihnachtsmärkte kämpfen schon,
längst nicht nur mehr um ihren Lohn.
Auflagen und Gebühren en masse –
so wird die Tradition zur Farce.
Statt Glühwein, Lichter und Geschenken,
Überwiegen die Sicherheitsbedenken.
So kann es doch nicht weitergehn,
Brauchtum und Tradition vergehn.
Und ja – ein Land, das immer wächst,
steht irgendwann komplett perplex.
Zu schnell, zu viel und kriminell –
Wo bleibt da das Heimatgefühl?
Drum sag ich, was ist Wert und richtig:
Tradition zu schützen, das ist wichtig.
Bräuche leben nicht vom Kaschieren,
sondern davon, sie nicht zu verlieren.
Wir wollen zurück, was uns verbindet:
Zu Räbeliechtli und strahlenden Kindern,
zu Samichlaus mit Sack und Bart,
der mit markigen Sprüchen nicht spart.
Wir wollen Weihnachten mit Tradition,
wenn wir gedenken an Gottes Sohn.
Wir wollen wieder Glockenklingen,
friedliche Märkte und Lieder singen.
Drum kämpft die SVP mit Verstand und Mut
Für unsere Tradition und eusi Lüüt.
Damit es wieder nach Weihnachten klingt –
und nicht nach dem, was dem Zeitgeist entspringt.
Ich wünsche allen eine frohe Adventszeit!
Herzlich, Anita Borer





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